Kunstdrucke, Künstler, Kunst und mehr

Dienstag, November 28, 2006

Im Sinne der Kunst - Kunst ist nicht teilbar

Kunstsammler und -freunde scheinen zumindest eins zu sein, sie sind konsequent:

Weil eine Engländerin kein Interesse daran hatte, ihre Bilder der Öffentlichkeit zur Verfügung zur stellen, konnten zwei sehr wertvolle Gemälde des Renaissance-Malers Fra Angelico erst nach ihrem Ableben der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Quelle: Spiegel online

Ich bewundere die Konsequenz dieser Frau tatsächlich sehr. Ich glaube nicht viele Menschen hätten die Bilder einfach wieder in ihre Wohnung gehängt, nachdem sie erfahren haben, dass dort eine Million englische Pfund an ihrer Wand hängen...

Freitag, November 24, 2006

Goyas Geister spuken auf den Punkt genau

Da hätten wir doch eine hervorragende PR-Aktion: pünktlich zum Filmstart von Goyas Geister ist ein kurzzeitig verschwundenes Gemälde von Francisco Goya wieder aufgetaucht.

Natürlich unterstelle ich niemandem, eine illegale Marketingaktion durchgeführt zu haben.

Aber wenn es so wäre, sollte dieser Jemand stolz auf sich sein...

Montag, November 20, 2006

Ich bin Künstler! Denn jeder kann einer werden!

Tja, manchmal geht das verflixt schnell. Eben war ich noch nur Oskar, nun bin ich schon Künstler.

Und alles was ich machen musste, war einen Pixel für die Kunst setzen.

Das die ganze Aktion eine geschickt angelegte PR-Aktion darstellt verringert hoffentlich nicht den Wert des entstehenden Kunstwerkes...

Also mein Aufruf an alle: Setzt euren Pixel und macht euch zum Künstler!

Donnerstag, November 16, 2006

Bloggen im Namen der Kunst

kann gefährlich werden. Zumindest wenn man Bilder von Kunstwerken verlinkt.

So jedenfalls lässt sich heute auf heise online nachlesen.

Der konkrete Fall ist hierbei gar nicht mal so entscheidend, wichtig ist v.a. folgender Satz:
Wenn Reichstagsbesucher Fotos der Installation auf ihrer Internetseite einstellen, müssten sie sich um die Einholung der Verbreitungsrechte bemühen, da auch eine private Homepage eine "öffentliche Zugänglichmachung des Kunstwerkes" darstelle. Eine "tatsächlich private Nutzung von Fotos aus dem Deutschen Bundestag", versichert der Kurator zugleich, "ist hingegen jedem Bürger gestattet."

Ohne jetzt darüber diskutieren zu wollen, wie privat/öffentlich ein Blog ist, möchte ich doch eher mal die Frage in den Raum stellen, ob es für den Künstler tatsächlich so elementar wichtig ist, gegen die Verbreitung seiner Kunstwerke bzw. sogar nur von Bildern davon vorzugehen.

Ich persönliche glaube weniger, dass sich jemand einfach so ein Bild von "Der Bevölkerung" ins Zimmer packt, ist doch das Ganze für den Künstler eher ein Prestigeprojekt, bei dem eine Verbreitung eigentlich gerade gewünscht sein sollte. Geht es also nur um die kontrollierte Verbreitung oder liegen hier Gründe vor, die ich noch nicht durchsteige?

Donnerstag, November 09, 2006

Auf der anderen Seite

Nachdem ich mich in einigen der letzten Beiträge über die enormen Summen gewundert habe, entdeckte ich heute einen sehr interessanten Artikel über diejenigen, die auf der anderen Seite einer Auktion stehen.

Persönlich bin ich schon sehr gespannt auf die Ergebnisse dieser Auktionstage, doch da ich diesen Artikel zwar für höchst interessant, aber leider etwas zu lang für eine Kurzdarstellung halte, verlinke ich ihn an dieser Stelle nur:

wiwo.de: Millionen herauskitzeln

Freitag, November 03, 2006

Neuer Spitzenreiter

Offenbar ist die Grenze, was man bereit ist für ein Gemälde zu bezahlen, nach oben offen: das aktuell teuerste Gemälde der Welt ist seit gestern das Bild "No. 5, 1948" von Jackson Pollock.

Einem anonymen Sammler war es stolze 140 Mill. Dollar wert. (Quelle)

Bei diesen Preisen würde mich so langsam wirklich mal interessieren, was ein noch bekannteres, eigentlich unverkäufliches Gemälde beim Verkauf für einen Preis erzielen würde.

Mittwoch, November 01, 2006

Kunst und Psychologie: die Wahrnehmung von Kunstwerken

Ein Hoch auf die Wissenschaft!

Denn die wird nun endlich einmal untersuchen, worauf Menschen bei einem Gemälde achten, also welche Details für sie wichtig sind und welche Emotionen und Bewertungen dabei entstehen.

"Um dieses komplexe Problem zu bearbeiten, wird zunchst eine breite Datenbasis geschaffen, wobei modernste neurophysiologische und psychologische Methoden, zum Beispiel EEG, fMRT, MEG und Blickbewegungsmessung, zum Einsatz kommen. Auf diesem Datensatz aufbauend werden mathematische Modelle entwickelt, die emotionale und kognitive Komponenten der individuellen Wahrnehmung identifizieren."

Der vollständige Artikel findet sich hier.

Ich weiß zwar nicht so wirklich genau, was die da nun machen, aber eins weiß ich sicher: bei den meisten Gemälden und Menschen, vorzugsweise bei Männern, kann man das auch ohne Berechnung voraussagen. ;-)