Kunstdrucke, Künstler, Kunst und mehr

Montag, Oktober 09, 2006

Die kritischen Seiten der Kunst

Auf der Suche nach einem "echten Hitler" fanden sich Kunstsammler aus aller Welt vor einigen Tagen in dem kleinen Ort Lostwithiel in Cornwall ein.

Zwar sind Herkunft und Qualität der versteigerten Gemälde umstritten, die wirkliche Kontroverse entsteht jedoch natürlich erst in dem Zusammenhang zwischen Bild und Maler.

Denn offenbar erhielten die Werke ihren Wert, manche wurden für bis zu 15.000 Euro ersteigert, tatsächlich nur durch die Bekanntheit ihres Erstellers.

Da stellt sich zum wiederholten Male die Frage, wann die Kunst um ihrer selbst willen geschätzt wird und wann sie nur als Mittel zum Zweck verwendet wird...

Zum Artikel auf sueddeutsche.de

2 Kommentare:

  • Auch wenn Hitler sicher in seiner jungen Zeit in Wien ganz anschauliche Bilder gemalt hat, würde es mir doch tunlichst widerstreben, einen echten "Hitler" im Wohnzimmer hängen zu haben.

    In dem Falle sollte die Kunst ihres Künstlers wegen gemieden werden, oder nicht? Warum sollte man sein Andenken nun auch noch in der Kunst aufrecht erhalten.

    Autor: Anonymous ysabelle, 09 Oktober, 2006 17:14  

  • Zumal den Bildern, wenn ich das richtig verstanden habe, keine große Qualität zugestanden wird:

    Britische Experten sehen die Landschaftsansichten hingegen als Fälschungen an, die in ihrer Plumpheit dem Stil des gescheiterten Postkartenmalers in nichts nachstehen: Die impressionistischen Anklänge in Darstellung von Kirchlein und Bäumen könnten niemals von einem pedantischen Nachzeichner wie Hitler stammen.

    Mit anderen Worten: Die Bilder erhalten ihren Wert tatsächlich ausschließlich aus einer Art Sensationsgier heraus.

    Autor: Blogger Oskar - Kunstdruck Laie, 10 Oktober, 2006 16:45  

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