Kunstdrucke, Künstler, Kunst und mehr

Donnerstag, September 21, 2006

Maler leben gefährlich: Anklage wegen Bier und Zigaretten

Heute gibt es mal wieder eine Meldung aus der Reihe kuriose Geschichten, die nur das Leben schreiben kann:

Da wird ein Maler verklagt, weil er den Präsidenten eines Fußballvereins mit einer Zigarrete und einem Bier in der Hand auf die Leinwand gebannt hat, obwohl dieser (also der Präsident) (mittlerweile) weder raucht noch trinkt...
Hier der gesamte Artikel

Da fragt man sich doch, wenn auch nicht ohne Augenzwickern, wo bleibt hier die Unantastbarkeit der Kunst? Schließlich sollte einem Künstler doch das Recht auf eine freie Ausgestaltung seiner Werke eingeräumt werden. Oder greift hier schon das Persönlichkeitsrecht, welches durch die Falschdarstellung verletzt wird?

Vielleicht, aber auch wirklich nur vielleicht fragt man sich jedoch, wieso solche Situationen überhaupt entstehen und wieso sie dann auch noch eine Meldung wert sind? Falls mir darauf jemand eine andere Antwort als "zum Schmunzeln" geben kann, so bitte heraus damit. :-)

1 Kommentare:

  • 1. Frage, die ich mir stelle: Welche Fußballpräsident raucht und trinkt nicht?

    2. Frage: Ging es vielleicht nur darum, dass nicht die richtige Biermarke (also nicht der Sponsor) berücksichtigt wurde?

    Im Ernst: Falls der Herr tatsächlich nicht raucht oder trinkt, könnte ich solch eine Reaktion unter gewissen Umständen sogar nachvollziehen. Für manch Leute ist das Rauchen und Trinken was ganz Schreckliches.

    Und der Präsident könnte ja befürchten, dass das Gemälde als Kunstdruck einen Weg in tausende von Deutschlands Wohnzimmer findet. Da frage ich mich: Sind Kunstdrucke eigentlich ein Massenmedium?

    Autor: Anonymous art-1979, 27 September, 2006 20:52  

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