Kunstdrucke, Künstler, Kunst und mehr

Mittwoch, August 23, 2006

Original und Fälschung - Die verworrenen Wege der Meister

Im Zuge der Diskussion um die Qualität eines Bildes in Verbindung mit seiner "Marke" (dem Namen des Künstlers) stolperte ich quasi über Rembrandt, an dem sich die gesamte Bandbreite dieser Diskussion widerspiegeln lässt.

Rembrandt, der ohne Zweifel nicht nur ein begnadeter Maler, sondern gleichzeitig auch ein hervorragender Lehrer war, ließ seine Schüler Werke nach seinen Vorgaben und Techniken schaffen. Daher ist es heutzutage sehr schwierig herauszufinden, welche Gemälde von Rembrandt selbst und welche "nur" von seinen Schülern gefertigt wurden. Somit ist die Anzahl der Rembrandt-Bilder mittlerweile um die Hälfte "geschrumpft"... (Mehr dazu gibt es hier.)

Und schon stellt sich wieder die Frage: Sind die Werke seiner Schüler weniger wert? Und wenn ja, warum? Nur, weil sie nicht von Rembrandt selbst sind oder weil sie qualitativ schlechter sind? Oder liegt es vielleicht daran, dass der zu Grunde liegende Stil nicht ein persönlich-authentischer ist, sondern ein angelernter?

Eins jedoch scheint meine These aus dem letzten Beitrag teilweise zu widerlegen: offenbar sind die Kunstwerke von Rembrandts Schülern nicht so viel wert, wie die "Originale", obwohl beide Arten mit dem Namen des Meisters versehen sind...

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