Kunstdrucke, Künstler, Kunst und mehr

Montag, Juli 10, 2006

Kunst und Gemälde als Wertanlagen?

Ich komme offenbar nicht los von diesem Thema: Kunst und Gemälde als Wertanlagen.

In den letzten Tagen habe ich mir immer wieder Gedanken dazu gemacht, ob sich das tatsächlich lohnen könnte. Denn immerhin sind Kunstwerke in viel geringerem Maße einem Wertverlust durch Qualitätsschwund ausgesetzt, ganz im Gegenteil, sie steigen im Wert trotz "Abnutzungserscheinungen" durch den Kampf gegen den Zahn der Zeit.

Aber wie steigen sie und welche Kunstwerke steigen? Hier scheint das große Risiko für den Laien zu liegen, denn sicherlich kann man nicht in irgendeine Galerie gehen und ein beliebiges Bild mitnehmen, in der Hoffnung, es wird in der Zukunft mal im Wert steigen. Doch soweit waren wir ja schon einmal: Kunst light: Gemälde steigt, Kunstdruck bleibt!

Aber wie kann man nun erreichen, dass man keinen Blindgänger in die Finger kriegt? Die Antwort darauf ist wohl eben so simpel wie aufwändig: man muss persönlichen Einsatz zeigen und sich umfassend informieren. Entweder man sucht selbst eine Reihe von Galerien auf oder man besucht entsprechende Stellen, ob virtuell oder real bleibt dabei wohl dem persönlichen Geschmack vorbeihalten.

Bleibt nur die Frage, was für ein Startkapital man braucht, damit es sich letztlich überhaupt lohnen kann? Denn wie so oft fehlen den Meisten von uns genau wie mir ein paar Millionen, um sich die Klassiker zu leisten. Aber mit "nur wenigen" tausend Euro sind sicherlich auch schon interessante Gemälde zu erwerben.

2 Kommentare:

  • > Bleibt nur die Frage, was für ein
    > Startkapital man braucht, damit es
    > sich letztlich überhaupt lohnen
    > kann?

    Die Frage sollte vielmehr sein: wieviel Zeit brauche ich, um all die Ausstellungen und Messen besuchen zu können, auf denen ich mich eingehend über junge "Shooting-Stars" informiere, in welche sich ein (günstiges) Investment lohnt?

    Autor: Anonymous Christian Schreiter, 23 Juli, 2006 23:40  

  • Tatsächlich, daran habe ich gar nicht gedacht. Dies ist selbstverständlich ein ebenfalls sehr gewichtiger Punkt, den man berücksichtigen muss. Es scheint wohl so, als wäre die Anlage von Kunstwerken nur etwas für Leute, die schon viel Geld besitzen und dann noch die Zeit haben, sich neue Anlagewege zu erschließen.

    Autor: Blogger Oskar - Kunstdruck Laie, 24 Juli, 2006 09:38  

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